Samstag, 11. Mai 2013

Shabby & vintage ...

... oder Olann liebt alte Schätzchen !
Seit ich mich erinnern kann, mag ich schon alte Dinge.
Habe mich immer wieder wie eine Schneekönigin über Tüten mit Spielzeug der Nachbarin (selbst genähte Mäntel und Kleider für Barbies), das Uralt-Sofa mit Sesseln als Tauschgeschäft aus Opas Nachkriegszeiten oder die alten, weißen Kellnerinnen-Schürzen aus Mutters Arbeitszeiten gefreut.
Solche Schätze, auch wenn das Milchkännchen eine Macke hat, oder das Schloss des Koffers nicht mehr schließt, kann ich nicht ´entsorgen´.
Vielmehr möchte ich, wenn irgend möglich, die Geschichte, die sich darum schlingt, erfahren und mich daran erinnern, wenn ich dieses oder jenes Teil in die Hand nehme.
Da ich aber auch genauso großen Spaß am Werkeln habe, muss manchmal eine alte Kiste herhalten, um von mir ´auf vintage´ oder ´shabby´ getrimmt zu werden.
Eigentlich mag ich Modebegriffe nicht so gerne, aber mit altmodisch, erlesen, altehrwürdig übersetzt, beschreibt vintage genau das, was ich meine. Obwohl im Laufe der Jahre sicher auch das eine oder andere fadenscheinig und angemackt wurde.
Von daher gestehe ich mein Faible für shabby & Co. ein und habe angefangen zu schmirgeln, Farbe zu mischen und zu pinseln.
???????????????????????????????Aber kaum dass frau einen Augenblick den Kopf von der Arbeit wendet, um sich einen wohlverdienten Schluck Kaffee zu gönnen, kommt so eine neugierige Katernase angeschlichen und muss doch mal schauen, ob hier auch handwerklich einwandfrei gearbeitet wird ...
???????????????????????????????... und glaubt dann auch noch, sich klammheimlich aus dem Staub machen zu können.
"Ich? Wieso? Liege doch schon die ganze Zeit hier!"
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Um jegliche Art einer dauerhaften Konservierung von Kater-Fußspuren entgegenzuwirken, flugs Pfoten und Boden abgewischt, mein Haupt geschüttelt, Katers gekrault und zu Ende gepinselt.
???????????????????????????????Nach streichen, schleifen, streichen, schleifen sah das olle Kästchen dann so aus.
Zum Schluss habe ich noch Papiere, die farblich und vom Muster her passten, in die jeweils richtige Größe geschnitten und in die Fächer geklebt.
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Das gute Stück steht nun im Schrank, gefüllt mit ein paar Kleinigkeiten.
Nähgarn und Fingerhut sind Erinnerungen an meine Oma Emmi, das Herz-Stein ein
Strand-Fund aus Schottland und noch kleine Häkeleien.
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Die Rose ist vor Jahren aus einem Woll- und Seidenfaser-Gemisch entstanden, als ich mit dem Färben und Spinnen begonnen habe.

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Als Zwischendurch-Projekte - beim Warten vor der Musikschule, beim Zahnarzt, beim Autofahren - sind diese, mit weißer Baumwolle umhäkelten Steine entstanden.
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Sie passen so gut auf den shabby-Fisch-Tisch (Grüße an Birgit, dies ist z.B. eines meiner Gartencenter-Schnäppchen ;-)) mit dem shabby-Deckchen und
den neu

en  Kerzenleuchtern.
???????????????????????????????Das Muster ist wieder `Marke Eigenbau´- will sagen häkeln, ribbeln, häkeln,... bis es passt.

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Vergissmeinnicht, wachsen im Garten noch immer en masse und ich freue mich daher über
laufend wunderschöne kleine Sträuße im Haus.
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Heute habe ich massenhaft Bilder komprimiert und entsprechend gespeichert und dabei ein bisschen gespielt:
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Um nicht die Auflösung des Bilderrätsels von gestern schuldig zu bleiben -
Sinn und Zweck dieser merkwürdigen Automaten mit Kartenlesegerät -
unterirdische Müllcontainer für Anwohner einer jeweils bestimmten Wohneinheit!

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