Montag, 10. Juni 2013

"Mami, was tun die Menschen da?"

...hörten wir gestern nachmittag ein Kind  fragen, als es mit seinen Eltern auf dem  Rad an der Wiese entlang fuhr.
Die Antwort haben wir leider nicht mehr mitbekommen, haben uns aber ein paar Möglichkeiten ausgedacht:
  • das frage ich mich auch!?
  • Strafarbeiten!!
  • Die üben noch!
O.k., es war recht beschwerlich, und für die andere Seite müssen wir uns noch irgendetwas einfallen lassen, aber  bis hierher haben wir es   geschafft, unsere allererste Heuernte  unter Dach und Fach zu bringen.
Hoffentlich ist wirklich alles trocken genug gewesen - im Winter werden wir es dann sehen.
???????????????????????????????Nach dem Schneiden zuerst flach liegen lassen, dann Reihen geharkt, gewendet, gewendet,
??????????????????????????????? nochmals gewendet und dann Reihe für Reihe in großen Raschelsäcken verstaut.
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Auf die Idee, Handschuhe beim Stopfen anzuziehen bin ich leider erst etwas spät gekommen, aber gut, ich bin weder Handcreme-Model noch Chirurg. Schon alles fast wieder verheilt  ;-)

???????????????????????????????Dann alle Säcke einsammeln und zum anderern Ende schleppen und die Kinder durften Türme bauen. Gut nochmal so viel lagert schon unter Dach.
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???????????????????????????????Pünktchen kam auch gleich angetrabt und musste doch mal schauen, was das Menschenvolk da so treibt. Nix da, das ist erst für später.
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Guckt mal, unser Futter kann fliegen!

Erste Heuernte
Ich überlege mir dann immer, dass uns diese Arbeit den Weg in die Muckibude ( den Muskelkater aber leider nicht) erspart.
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Viele anstrengende, schöne aber auch nachdenkliche Momente.
Beim alleine auf der Wiese Arbeiten hatte frau viel Zeit zum Denken:
was, wenn das alles hier jetzt unter Wasser stünde, wohin mit den Tieren, alles, was erst vor kurzer Zeit so mühsam renoviert wurde mit schlammigem Wasser bedeckt wäre, ein paar Sachen mitnehmen, die Türe zuschließen und gehen, nicht wissen, was kommen wird.
Bewundernswert, wie die Menschen, für die das Wirklichkeit ist, gemeinsam anpacken und nach vorne blicken. Sie sind wahre Vorbilder!
♦♦♦♦
Dann bin ich ja noch eine Erklärung zu den letzten Glückstreffern u.a. von der Sperrmüllbörse schuldig.
Angefangen hatte es damit, das Sohnemann beim Altpapier Wegbringen von Weitem dieses Prachtstück entdeckt hatte. Nie hatten wir damit gerechnet, es am Tag der Börse tatsächlich zu bekommen. Die Kinder hatten ihr Taschengeld zusammengesucht und sie hatten Glück.
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Jetzt schrubben und spachteln sie und überlegen, welche Farbe es später haben soll.
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Meine Schätze sind diese alten Fahrkartenschilder, Suppenterine und Vase, Glaskugeln sowie der kleine Biertisch, auf dem alles liegt.
???????????????????????????????Dann noch der riesige Tonkrug, der Stickrahmen, die Häkeldecken und sogar der Deckchair.
Alles wurde beim Wertstoffhof zum Entsorgen abgegeben - wie gut, dass die Arbeiter dort so ein Gespür für schöne Dinge haben und sie zur Seite legen. Der Erlös der Börse kommt jedes Mal einer karitativen Einrichtung zu Gute.
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Noch ein altes Buch von 1924 brachte meine Tante kürzlich vorbei, von einem alten Herrn (den ich gar nicht kenne), der früher selber Schafe hielt und sich freut, wenn das Buch bei uns einen Platz findet. In die Schrift muss ich mich erst ein wenig hineindenken aber die  Schautafeln sind selbst erklärend.
 

Und dann waren da ja auch noch die Kartoffeln (unglaublich, wie schnell doch so eine Woche vergeht). Der nachlassende Regen hat das Wachstum offenbar etwas gebremst, aber sonst scheint alles im grünen Bereich zu sein.

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1 Kommentar:

  1. Hallo Birgit,

    ich schaue ja genau auf das Feld gegenüber von unserem Haus, das geht mit den Maschinen ratzfatz, wenn es richtig trocken ist. Die ziehen den gerollten Ballen, dann auch gleich noch einen Friesennerz an ;o)) damit es alles schön trocken bleibt, ich glaube bei der Größe würden die sonst mit Manneskraft eine ganze Woche lang werkeln bis sie das Heu im trockenen hätten ;o)) Was ich so schade finde, es gibt dadurch bei uns keine Heumandl mehr, die haben mich als Kind immer so fasziniert, die sieht man wirklich nurmehr sehr selten, weil heute geht alles Maschinell. Irgendwie hatten die alten Zeiten schon was romantisches, wenn man von der Arbeit mal absieht. Ihr wart wirklich fleißig,, aber es ist auch schön, wenn man dann sagen kann, das haben wir jetzt geschafft. Handschuhe sind sicher ein Vorteil, weil sonst kannst du deine Hände wegschmeißen.

    Schöne Schätzchen habt ihr euch geholt, das Boot sieht super aus, bin schon gespannt was es für eine Farbe bekommt.

    Das Buch ist super, heutzutage gibt es sowas nicht mehr, das ist auch so ein richtiges Schätzchen was du da ergattert hast.

    Ja man muss wirklich froh sein, dass einem das Wasser verschont hat, wenn man das sieht, da fragt man sich wie kann etwas das so lebenswichtig ist so grausam sein. Wir haben auf unserer Fahrt am Sonntag auch noch teilweise Felder gesehen wo noch das Wasser stand, echt schlimm.

    Ich wünsch dir noch einen schönen Tag

    LG Mela

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