Sonntag, 19. April 2015

Gartenfreude


überwiegt doch, jedenfalls rückblickend auf die Plagerei der vergangenen Tage. Zwischendurch galt es manchmal, die Zähne zusammenzubeißen, wenn wir beim Abtragen des alten Maschendrahtzauns auf zentnerschwere Betonfundamente stießen, die  scheinbar noch Jahrhunderte als Grenzbefestigung dienen sollten.
Dem wilden Streifen zwischen Garten und Wiese mussten wir Einhalt bieten, wobei mit Sicherheit so manches Kräutlein wieder durchtreibt, weil bereites der Zaun zur Wiese durch das Wuchern zeitweise kurzgeschlossen wurde. Außerdem sollen hier bald die Weidenstecklinge eingesetzt werden - und wenn man einmal dabei ist, dachte ich, können wir doch mal eben, einen neuen Zaun setzen.



Beim Schaufeln, Hacken, Ziehen, Schneiden und Heben hatten wir tatkräftige Unterstützung  durch die Kinder (verständlicherweise manchmal auch von ein bisschen Murren begleitet, darum ein extra DANKE!) und durften uns mittags an einen köstlich gedeckten Tisch setzten. Von den gefiederten Garten-Mitbewohnern wurde lediglich beobachtet, was von den Menschen dort hinten bewerkstelligt wurde, aus der Ruhe bringen, ließen sich aber nicht.




Die kleine Haubenmeise hat noch eine letzte Nuss ergattert, während die Amsel sich lieber an den Efeubeeren labt. Wer uns da vom Gemüsegarten aus beobachtet, weiß ich leider nicht genau, für eine Heckenbraunelle zu wenig graubrüstig, ob es ein Hausrotschwänzchen sein kann?



Je nach Blickwinkel ist geschafftes und noch nicht geschafftes zu erkennen. Das dicke Ende links am Bildrand stand dieses Wochenende an.
Leichtere und angenehmere Arbeiten, wie das Aufräumen der letzten Gemüsebeete, gab es auch. Dabei konnten noch zwei Pastinaken, eine handvoll Kartoffeln, Petersilie, die Wurzeln entwickelt hat und  Schnittknoblauch geerntet werden. Der Schittknoblauch und die Petersilie haben wir im halbierten Kompost-Beet eingesetzt, Kartoffeln und Pastinaken abends direkt als Süppchen verspeist.



Dieser kleine Beobachter, vom Sohn vor ein paar Jahren aus Porenbeton während des Umbau gewerkelt, lugt versteckt unter einer Zypresse hervor und fragt sich, etwas skeptisch auf den Bauplatz blickend, ob das denn wohl noch etwas wird?! Wird es ...



Kommentare:

  1. Deinen wunderschönen Bilder versöhnen sich mit der anstrengenden Arbeit, die nun zum größten Teil hinter euch liegt. Vorallem das Foto mit dem kleinen Vogel auf den Holzpfeilern gefällt mir besonders!

    Eure Muskeln tun sicher ziemlich weh, nach dieser Arbeit - ich wünsche euch nun ein paar Momente zum "einfach genießen" :)

    Alles Liebe nima

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  2. Diese "mal eben" Aktionen haben es in sich. Der Rücken tut weh und abends fällt man ins Bett, aber man kann voller Befriedigung und Stolz auf das Geschaffte blicken. Die bewollten und gefiederten Beobachter hatten wohl keine Langeweile ;-)). In den letzten Tagen war ich auch oft im Garten.
    Liebe Birgit, eine etwas rückenlahme Ursula sendet dir viele liebe Grüße

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  3. Liebe Birgit,
    auf deinem Foto sieht es aus, als säße da links neben dem Beobachter aus Gasbeton noch ein samtpfotiger 2. Beobachter im Verborgenen
    Zumindest zeigte mir die Phantasie ein leuchtend grünes Augenpaar, welches aber wohl nicht Wirklichkeit ist?!
    Eine Menge Arbeit, die ihr da schon hinter euch gebracht habt ind welch Glück, dass fleißige Helfer aus der Familie mit angefasst haben. Kann mir gut vorstellen, dass es gelegentlich an Bereitwilligkeit mangelt...
    Hab noch einen schönen Sonntag, hoffentlich mit ein wenig Zeit für Genuß und Entspannung.
    Claudiagruß

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    1. Die grünen Augen habe ich jetzt erst entdeckt!! Da schimmert wohl das Sonnenlicht von hinten durch die Akeleiblätter, aber du hast recht, man kann sich auch vorstellen, dass da ein Katze im Gebüsch sitzt!

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  4. Viele kleine, kaum spürbare Schritte werden mit einem Male zu einem großen. Und dann erst merkt man, was man geschafft hat. Ihr habt da ganz schön was geleistet unter den vielen beobachtenden Augenpaaren. Und ich denke, ihr habt auch keinen Nachbarn, der euch bei der Arbeit ungefragt über Nachbarschaftsordnung aufklärt und auf Streit gebürstet ist. Schlimm, dass es solche Menschen gibt. Gut, dass er enttäuscht, weil alles seine Richtigkeit hatte und er ignoriert wurde, wieder abziehen musste. Aber so eine unschöne Begegnung klingt leider immer lange nach.
    Das Storchennest ist leider verwaist. Beim Sturm muss einem der beiden etwas passiert sein. Einsam hielt einer noch zwei Tage Wache, bevor er dann das Nest verlassen hat. Die ganze Nachbarschaft ist traurig, dass kein Nachwuchs kommen wird. Ich hoffe, im nächsten Jahr haben die Nachmieter mehr Glück.
    LG Tanja

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  5. Meine Güte, habt ihr gearbeitet! Ich kann das gut nachvollziehen. Eine meiner Töchter hat gerade ein altes Häuschen gekauft und nun muss viel gekloppt werden. Uiuiui!
    Magdalena

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  6. Der "Eben- mal- Zaun" sieht gut aus und dass der nicht eben mal gemacht war sieht man an den frisch geschälten Holzpfosten.( Gibt es so was als Meterware ? Es sieht so aus als könnte man ihn auch um Kurven :) stellen .)
    Es ist schlimm, dass man immer nur dass sieht, was nicht gemacht ist . Wenn etwas fertig ist, scheint es selbstverständlich....
    Die Vögel kümmert das nicht, für sie ist reichlich gesorgt.
    Und nun ein Entspannungsbad gegen Muskelkater!
    LG Angela

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    1. 10 oder 5m Rolle gibt es (sogar hier ganz in der Nähe, ganz konventionell mit dem Hänger angeholt, nicht auch noch selbst gemacht ;o))

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  7. Mensch, ihr wart aber ausdauernd! Ich finde diese Staketenzäune wunderschön. Und auch, dass die Kinder geholfen haben. Sie profitieren ja auch davon. Dass du Abends noch kochen konntest - ich hätte eine Pizza bestellt. Fleißig, fleißig.

    Sigrun

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  8. Guten Morgen, liebe Birgit,
    ja, es gibt immer was zu tun ... ihr habt fleissig geackert und gewerkelt, da hat das Süppchen aus den letzten alten Kartoffeln und der Pastinake sicher bestens gemundet!
    Danke für die wieder so schönen , wie auch interessanten Einblicke !
    Der Vogel auf dem Zaun, ja, das sieht aus, wie ein Hausrotschwanz :O)
    Ich wünsche Dir einen guten Start in die neue Woche!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  9. Ja, da juckt es in den Fingern....um diese Jahreszeit....Toll, die Vogelbilder...
    LG Smilla

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  10. Hallo Birgit,
    oh was für eine Arbeit, ich bewundere Euch! Jetzt möchte ich am liebsten auch gleich loslegen, wir werden den Garten auch etwas umgestalten und eine Hütte für das Holz bauen, dafür darf alle einmal umziehen, mit den Mülleimern und deren Unterstand haben wir nun begonnen. Der nächste Schritt ist die zwei Komposte umsetzen - lecker, darauf freuen wir uns. ;-)
    Aber wir haben noch etwas Schonfrist, denn bei gerade mal 3 Grad warten wir auf das nächste Wochenende.
    LG
    Manu

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  11. Tolle Bilder! Und ein wirklich gelungener Mix aus Arbeit und Erholung. ;0)
    Am lautesten Quieken musste ich bei der kleinen Haubenmeise. Einfach zu drollig! ♥

    Alles Liebe,
    Sonja

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  12. Really great pictures. Love the birds and trees.

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  13. Schmunzel, Mal eben! So so! Na dann kommt doch Mal zu uns ans Stettiner Haff. Wir hätten da Mal eben noch was für Euch. Naja Ihr seid doch gerade so schön in Übung und ....
    Sind das Kastanienstaketen?
    Schöne Bilder! Ja die kleine Haubenmeise hat es mir auch angetan.
    Ich ziehe meinen Hut vor Eurem Fleiß!
    LG lykka

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